Jahre des Aufbruchs Die Winzerfrauen – Elisabeth Marienhagen

Titel: “Jahre des Aufbruchs – Die Winzerfrauen”

Autorin: Elisabeth Marienhagen

Verlag: dp Digital Publishers GmbH

Genre: historischer Roman, Zeit um 1914 ff

Besonderes Trilogie, Band 1

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Copyright Cover bei Elisabeth Marienhagen, dp Verlag

Mit “Jahre des Aufbruchs Die Winzerfrauen”, hat Elisabeth Marienhagen einmal wieder bewiesen, mit wieviel Herzblut, wieviel Emotionen und Gefühl sie in ihre Romane legt. Es ist der Auftakt einer Familiensaga, wie sie bildgewaltiger nicht sein könnte, noch lange nach dem lesen hat sie mich berührt und bewegt. Die Protagonisten sind mir von Anfang an so vertraut gewesen, als würde ich sie schon ewig kennen und das sogenannte Kopfkino lief auf Hochtouren.

Beginnen wir mit dem Klappentext: er ist hier etwas irreführend, und hat mich anfangs in eine ganz andere Erwartungshaltung versetzt. Die Rede ist hier von einem regen Briefwechsel, zwischen den Hauptprotagonisten, der Winzertochter Magdalena und dem angehenden Ingenieur Matthias. Es sit die Zeit des Krieges, alle jungen Männer wurden eingezogen, so auch Matthias, der sich kurz zuvor mit Frederike verlobt hatte. Leider hält es Frederike nicht für Notwendig ihrem Verlobten an die Front Briefe zu schreiben, dies übernimmt dafür Magdalena, eine Nachbarstochter von Matthias. Hier hatte ich nun meine Vorstellung, das es hauptsächlich um diesen Briefwechsel geht, doch und eigentlich zum Glück, steigen wir viel früher in die “Geschichte” ein, lernen Magdalena und ihre Familie kennen, werden “Zeuge” des Kriegsbeginns und können das Kriegsgeschehen verfolgen. Vom Briefwechsel zwischen Magdalena und Matthias wird hier nur sehr wenig aufgegriffen, doch mehr möchte ich Euch vom Inhalt nicht verraten.

Auch wenn ich mit einer anderen Erwartungshaltung in den Roman eingestiegen bin, bin ich letztendlich froh, wie er sich entwickelt hat. Von Anfang an, kam mir Magdalena, wie ein Vertraute vor, ihr Schicksal hat mich berührt und bewegt, mitzittern und mitfiebern lassen. Super und sehr bildhaft wurde die tägliche Arbeit der Familienmitglieder rund um Magdalena beschrieben, die schon in sehr jungen Jahren auf dem Gut ihrer Eltern und dem Weinberg mithelfen musste. Was mich sehr erschreckt hat, war der Denkansatz der männlichen Bevölkerung zum Thema Krieg, wie offen sie ihre Kinder an die Front geschickt haben, und auch noch Stolz darauf waren. Bei den Kriegsszenen musste ich weitmehr als eine Träne vergissen, denn auch hier hat das Schicksal mit unseren Hauptprotagonisten kein Erbarmen gezeigt.

Viel zu schnell kam mir allerdings das Ende, es war, als würde hier mit einmal ein Zeitraffer stattfinden, mir fehlte einfach, um jetzt nicht zu viel zu verraten der Konflikt zwischen den Protagonisten.

Insgesamt kann ich Euch dieses Buch und alle Bücher der Autorin nur empfehlen, Elisabeth Marienhagen, gehört für mich zu den wenigen Autorinnen, die nicht nur Romane schreiben, sondern ihre Protagonisten “lebendig” werden lassen. Ihre Romane liest man nicht nur, man wird so nach dem lesen auch nicht so schnell vergessen.

 

 

 
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