Rüdiger Bertram – Autorenporträt

Rüdiger Bertram ist mit Herz und Seele Kinderbuchautor, was man auch an seinen zahlreichen, humorvollen aber auch spannenden Kindergeschichten sehen kann.

Veröffentlichenungen u.a.:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Steckbrief:

Lieblingsautor: Zu viele, um sie hier alle nennen zu können, aber Dahl, Murakami, Kracht und Knausgard gehören ganz sicher dazu.

Lieblingsbücher: Eines von vielen: „Die Brautprinzessin“ von William Goldman.

Hobbys: Lesen und Flanieren

 

 

Interview:

Wie bist Du zum Schreiben gekommen? Und warum hast Du Dir als Genre Kinderbücher ausgesucht?

Für mich war schon als Teenager klar, dass ich später irgendetwas mit Schreiben machen möchte. Schriftsteller zu werden, lag damals jedoch außerhalb meiner Vorstellungskraft. Später habe ich als Journalist gearbeitet und nebenbei angefangen, kurze Geschichten zu schreiben. Über Umwege kam ich zum Drehbuch und über meine eigenen Kinder dann zum Kinder- und Jugendbuch. Da bin ich immer noch und fühle mich sehr glücklich damit.

 

Gibt es einen Lieblingsort, an dem Du schreibst?

Mein Schreibtisch, da entstehen die meisten meiner Bücher. Aber weil ich häufig auf Lesereise bin, schreibe ich auf viel am Vierertisch eines ICEs oder im Hotel.

 

Vor dem Schreiben steht sicherlich schon die Idee fest, aber stehen die Protagonisten dabei auch schon fest?

Oft fängt es sogar mit den Figuren an und die Geschichten kommen dann später erst dazu. Im nächsten Buch kann es aber schon wieder ganz anders sein. Ich habe da keine festen Regeln. Bei einigen Geschichten weiß ich schon vor dem ersten Satz, wie alles enden wird, bei anderen lasse ich mich selbst gerne überraschen. Als „Vielschreiber“ ist es wichtig, keine Routine zu entwickeln, sonst wird es auch für einen selber langweilig.

 

Muss man für ein Kinderbuch auch recherchieren? Wenn ja, wie und wo?

Selten, wichtiger ist es, mit offenen Augen durch die Welt zu gehen und sich die Erinnerung zu bewahren, wie es war, als man selber Kind war. Das ist ja nicht nur eine glückliche Zeit. Die einzigen Bücher, für die ich wirklich aufwändig recherchiert habe, sind KNASTKINDER und DER PFAD. Für KNASTKINDER bin ich auf die Philippinen gereist und habe mir dort – quasi undercover – in Manila die Gefängnisse angesehen, in denen Kinder unter erbärmlichen Bedingungen eingesperrt sind. DER PFAD erzählt die Geschichte eines Jungen, der 1941 mit seinem Vater auf der Flucht vor den Nazis ist. Sie sitzen in Marseille fest und der einzige Weg aus Frankreich führt über einen schmalen Pyrenäenpfad. Diesen Weg gab es wirklich, Heinrich Mann, Franz Werfel und Walter Benjamin sind ihn gegangen. Mehr als siebzig Jahre später bin ich ihn dann auch gewandert, damit ich ungefähr weiß, worüber ich schreibe.
Kinderbücher enthalten zum Teil wichtige Botschaften, manchmal geht es um Freundschaft, manchmal um Hilfsbereitschaft und und und, um was geht es in Deinen Büchern? Wie entstehen dazu die Ideen?

Zum Glück geht es in meisten Kinderbüchern immer noch um die großen Werte: Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Toleranz. Auch wenn in unserer Gesellschaft gerade andere Stimmen immer lauter werden. Umso wichtiger ist es, diese Werte weiter hochzuhalten und zu ihnen zu stehen. Trotzdem setze ich mich ja nicht hin und sage: Ich mache jetzt mal ein Buch über z.B. Toleranz. Die Geschichten finden einen und die Botschaften fließen dann von ganz allein mit ein, dürfen sich aber niemals in den Vordergrund drängen, sonst wird es öde. Für den Leser und auch für mich als Autor.

 

Kinder lieben Illustrationen in Büchern, fertigst Du Deine selber an oder lässt Du fertigen? Hier ist es sicherlich sehr interessant zu erfahren, wie diese entstehen.

 

Ich kann überhaupt nicht malen, deswegen bin ich auf Illustratoren angewiesen. Viele meiner Bücher entstehen in Zusammenarbeit mit dem Illustrator Heribert Schulmeyer. Wir haben lange im selben Haus gewohnt und leben jetzt immer noch auf derselben Straße. Wir arbeiten sehr eng und schon sehr früh zusammen, aber das in Deutschland eher selten. In der Regel sucht der Verlag den Illustrator aus.

 

Schreibst Du  bereits an einem neuen Buch? Falls ja, dürfen wir erfahren welches Genre es ist und um was es dabei geht? Und wann in etwas wird es erscheinen?

Ich schreibe immer an einem neuen Buch, das ist mein Job ;-). Im aktuellen Buch geht um eine entschleunigte Geschichte, ohne die ganz großen Abenteuer. Erscheinen wir die neue Reihe dann im Frühjahr 2019.

 

Gibt es Möglichkeiten, das der Leser mit Dir in Kontakt treten kann? Internet- oder Facebookseite?

Sehr gerne über meine FB-Seite FB: Kinderbuchautor Rüdiger Bertram oder meine Website www.ruedigerbertram.com

 

Hier noch die Gelegenheit unseren Lesern etwas mitzuteilen oder mit auf den Weg zu geben?

Lest, lest, lest.

 

an dieser Stelle ein liebes Dankeschön an den Autoren für die Bereitstellung der Cover, Fotos und natürlich die Zeit für das Interview.

 
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Buchmagie

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