Marlies Lüer – Autorenporträt

Marlies Lühr ist eine sehr vielfältige Autorin, doch lest selbst.

Veröffentlichungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steckbrief:

 

 

 

 

 

 

 

Lieblingsfarbe: Grün

Lieblingsessen: Gebratenes Hühnerbrustfilet mit Pfirsich und Mandeln.

Lieblingsautor: Stellvertretend für viele sei hier AMY TAN genannt

Lieblingsbücher: http://silberworte.de/beispiel-seite/meine-lieblingsbuecher/

(Ich mache es mir jetzt einfach und verlinke einfach eine Liste zu meinen Lieblingsbüchern. Sie wird immer wieder mal aktualisiert.)

Hobbys: Die Natur und alte Städte fotografieren, Malbücher (ich liebe Buntstifte!)

 

Interwiev:

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Der auslösende Moment war ein Besuch bei meiner ehemaligen Deutschlehrerin, Frau Ursula Großhans. Das ist etwa 25 Jahre her. Sie schlug mir vor, ein Buch über unser behindertes Kind zu schreiben, weil sie meine Begabung für Sprache und Ausdruck kannte. Sie meinte, ich solle anderen Eltern auf diese Weise helfen. Was ich dann auch tat, doch alle Verlage lehnten ab. Später verstand ich: Die Zeit war noch nicht reif gewesen. Zu der multiplen Behinderung kam noch ein Krebsleiden hinzu. Ich schrieb das Buch schließlich neu, erntete aber auch nur Absagen. Weil: zu der Zeit kursierten nur Bücher über Kinder, die „den Krebs besiegt hatten“. Letztlich schrieb ich eine Rahmenhandlung und bettete Martins Leben und Schicksal dort ein. So entstand „Miras Welt, Engelshauch und Kaffeeduft“. Und dann, dann war die Zeit reif! Mittlerweile hat das Buch 180 Rezensionen. Ich habe eine große Resonanz bekommen, einige Leser schrieben mir sogar Briefe oder schenkten mir kleine Engel … dieses Buch hat viele Herzen berührt (nicht nur Menschen in Trauer) und kam für einige „genau zur richtigen Zeit“. Trotz des Themas Trauerbewältigung und Glaube ist es auch ein unterhaltsames „Wohlfühl-Buch“ über eine ungewöhnliche Frauenfreundschaft. Und auch „die Liebe“ kommt nicht zu kurz.

Ich hatte nie im Leben gedacht/geplant, eine Schriftstellerin zu werden – aber nach diesem Buch war irgendwie ein Damm gebrochen. Mittlerweile habe ich über ein Dutzend Bücher auf dem Markt und habe meine helle Freude am Schreiben.

 

Gibt es einen Lieblingsort, an dem Sie schreiben?

Mein Wohnzimmer. Dort steht der PC. Für mich der beste Ort zum Schreiben.

 

Stehen die Hauptprotagonisten bereits vor dem Schreiben fest oder entstehen Sie erst beim Schreiben?

Mit ihnen beginnt jede Buchidee. Es gibt sie vorher, auch ihr Schicksal. Während des Schreibens entwickeln sich die Figuren noch und mein Gefühl für ihr „Inneres“ wird stärker. Die Persönlichkeiten treten immer stärker hervor.

 

Wie und Wo recherchieren Sie für ein Buch?

Wenn Recherche nötig ist, dann im Internet. Manchmal habe ich auch das Glück, dass im TV eine passende Doku läuft (z.B. Schottland – das war damals sehr passend, als ich die Drachenschwert-Trilogie schrieb). Da ich viel Fantasy schreibe, denke ich mir Orte, Landschaften auch selber aus. Für mittelalterliche Strukturen halte ich mich so gut es geht an reale Werte und Begebenheiten, dafür ist das Internet wie gemacht. Namenslisten sind auch sehr hilfreich.

 

Schreiben Sie bereits an einem neuen Buch?

Ja. Gegenwärtig vollende ich das vierte von sieben Märchen. Es gibt sie als eBook. Wenn das siebte geschrieben ist, werde ich einen Sammelband gestalten als Taschenbuch. Mal sehen, vielleicht kommt als Überraschung und Mehrwert noch ein achtes hinein.

Außerdem erscheint im November der jährliche Lese-Adventskalender (diese Reihe startete in 2014). Jede Geschichte ist in 24 Kapitel eingeteilt, so dass der Leser für jeden Tag etwas zum Lesen hat. Das 24. Kapitel spielt immer an einem Heiligabend.

 

Falls ja, dürfen wir erfahren welches Genre es ist und um was es dabei geht?

Es wird in 2018 der dritte Band der Lindenhaus-Trilogie erscheinen, wieder mit passendem Koch- und Backbuch. Band 1 ist das bereits erwähnte Buch „Miras Welt, Engelshauch und Kaffeeduft“. Band 2 heißt „Melissas Welt, Bienenflüstern und Drachenraunen“. Das ist, sagen wir mal so: „spirituelle Frauenliteratur“. Es haben aber auch schon einige Männer sich ins Lindenhaus begeben und Mira und Melissa kennengelernt.

Für 2019 plane ich einen Fantasyroman, in dem Drachen eine große Rolle spielen

 

Gibt es Möglichkeiten, dass der Leser mit Ihnen in Kontakt treten kann? Haben Sie eine eigenen Internet- oder Facebookseite?

www.Silberworte.de und www.Kerzenschatztruhe.de

 

Möchten Sie unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?

Ja, gern. Bitte machen Sie sich bewusst, dass in jedem Buch viele Arbeitsstunden stecken, oft sind es Monate des Schreibens oder ein ganzes Jahr. Die meisten Autoren können von ihrer Arbeit nicht leben. Ich glaube, das sind nur 5 % aller Schreibenden? Darum wäre es sehr schön, wenn Sie sich die kleine Mühe machen, eine Rezension zum Buch zu schreiben (z.B. auf Amazon.de) oder es mündlich weiterzuempfehlen, wenn es Ihnen gefallen hat. Wir Selfpublisher brauchen insbesondere Unterstützung, weil wir alles ohne Verlag bewältigen. Zum Teil gehen wir auch erheblich in Vorleistung mit Cover- und Lektoratskosten, weil wir unseren Lesern das Bestmögliche geben wollen. Lesen und Schreiben sind Leidenschaften, die untrennbar zusammengehören. Autoren und Leser brauchen einander. Die momentan üblichen Preise für eBooks und Taschenbücher sind im Grunde viel zu gering. Die Gesetze des Marktes sind unerbittlich …  

 
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