Maria Braig – Autorenproträt

Maria Braig wurde in Isny im Allgäu 1957 geboren und wohnt seit 2010  in Osnabrück. Wie Maria zum Schreiben kam erzählen wir euch im Interview, aber was sie mit ihren Büchern bezweckt sagt sie mit zwei Sätzen: „… ich versuche, beim Schreiben das aufs Papier zu bringen, was mich auch sonst bewegt, und ein klein wenig dazu beizutragen, die Verhältnisse zum Besseren zu verändern. Ob das gelingt bleibt offen, ist aber auf jeden Fall einen Versuch wert.“ Buchmagie findet, das gelingt ihr hervorragend.

Veröffentlichungen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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„Nennen wir sie Eugenie“

„Amra und Amir – Abschiebung in eine unbekannte Heimat“

„Spanische Dörfer, Wege zur Freiheit“

„Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen! – Die Asylentscheiderin“

 

Steckbrief:

Lieblingsfarbe: bunt

Lieblingsessen: ein Lieblingsessen habe ich nicht, auf jeden Fall esse ich sehr gern, vielleicht sogar zu gerne

Lieblingsbuch: „Tausend strahlende Sonnen“ von Khaled Hosseini, „Lust auf ein Morgen“ von Caeia March und ganz neu entdeckt: „Alle müssen mit“ von Lo Malinke

Hobbys: im Garten sitzen oder buddeln, lesen, Fahrradfahren und immer wieder mal etwas Neues ausprobieren

Autoreninterview

Buchmagie lud Maria zu einem Interview ein und möchte sich an dieser Stelle für die Beantwortung der Fragen und das Rezensionsexemplar bedanken. Alle Fotos und Cover sind Copyright by der Autorin und werden mit freundlicher Genehmigung abgebildet.

Buchmagie: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Maria: Nach dem Studium der brotlosen Fächer Germanistik und Kulturwissenschaft führte mein Weg über den ähnlich brotlosen Beruf der Lektorin in einem Kleinverlag, dessen Ende sich bald abzeichnete, über ein kurze Phase der Selbstständigkeit auf die Straße: Als LKW-Fahrerin verdienen ich mir seit vielen Jahren meine Brötchen.

Um den Kopf zu beschäftigen und dabei zugleich noch etwas nebenher zu verdienen, begann ich vor einigen Jahren damit Werbetexte für Internetportale zu schreiben. Anfangs vor allem Texte über Reisen in alle möglichen Länder dieser Welt, was ziemlich spannend und auch lehrreich war, später landete ich bei Texten über Kosmetikartikel, Ferienwohnungen und Hausmeisterdienste. Da der Verdinest die Langeweile beim Schreiben nicht aufwog, ich aber doch auf den Geschmack am Schreiben als solchem gekommen war, versuchte ich mich an Artikeln für Zeitschriften und eines Tages entstand mein erster Roman.

 

Buchmagie: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Maria: Am allerliebsten schreibe ich mit Blick auf die Nordsee, mit Wind und Wellenrauschen inklusive. Da das nur im Urlaub möglich ist, ist mein zweitliebster Platz mein Garten oder im Winter der Küchentisch mit Blick hinaus in den Garten.

 

 

Buchmagie: Stehen deine Protagonisten bereits vor dem Schreiben fest oder entstehen sie erst beim Schreiben.

Maria: Mein erster Roman versucht ein wahres Leben nachzuzeichnen, da standen die Protagonisten von Anfang an fest. Bei meinen anderen Büchern war zu Beginn eine Frage, der ich nachgehen wollte. Und dann kamen irgendwoher verschiedene Personen, die mitspielen wollten.

Das ist nicht immer ganz einfach, wenn diese aus einem bisher unbekannten Umfeld stammen, wie beispielsweise Leon, der Student mit Down-Syndrom in „Spanische Dörfer“.

 

Buchmagie: Wie und Wo recherchierst du für ein Buch?

Maria: Vieles hat natürlich mit eigenen Erfahrungen zu tun. Alles andere hole ich mir aus Büchern, Zeitschriften oder dem Internet bzw. auch aus direkten Gesprächen mit Menschen, die mehr über dieses Thema wissen.

 

Buchmagie: Schreibst du gerade an einem neuen Buch?

Maria: Es gibt bisher vier Romane und ja, ich schreib aktuell an einem weiteren.

 

Buchmagie: Kannst du uns schon etwas darüber verraten?

Maria: Es handelt sich in diesem Fall um einen Jugendroman. Darin geht es um die Geschichte zweier Kinder in Afghanistan. Um ein Mädchen, das als Junge leben muss, um die Familie zu ernähren, nachdem der Vater umgekommen ist (Bacha Posh) und einen Jungen, der entführt wurde und als Dancing Boy (Bach Bazi) von einem Besitzer zum anderen gereicht wird. (Beides ist afghanische Realität, auch wenn der Roman fiktiv ist.)

 

Buchmagie: Klingt spannend, wann dürfen wir mit dem Erscheinen rechnen?

Maria: ich hoffe noch in diesem Jahr, spätestens Anfang 2018

 

Buchmagie: Maria, jetzt hast du die Gelegenheit unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg zu geben.

Maria: Gerne lasse ich mich zu Lesungen einladen – auch in Schulen – und auch wer eine Rezension schreiben möchte, kann sich gerne direkt an mich wenden.

 

Wir vom Team-Buchmagie wünschen Maria alles Gute und werden euch weiter von ihr berichten.

Möchtet ihr Kontakt mit Maria aufnehmen erreicht ihr sie unter ihrer

Website: www.maria-braig.de/

Facebook: https://www.facebook.com/MariaBraigOS/

 

und nun noch der Link zu unser Rezi … wir sind der Meinung es ist ein Buch, das Jeder gelesen haben sollte.

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen – Maria Braig

 
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Buchmagie

Buchmagie gibt es nun schon seit über 3 Jahren. Unsere Rezensionen stellen unser persönliche Meinung zu dem jeweiligen Büchern dar. Gerne lesen wir eure Bücher und Rezensieren sie, besonders wichtig finden wir es dabei auch neuen und noch unbekannten Autoren eine Chance zu geben.

Ein Kommentar

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