Jussi Adler Olsen

 

Wir durften den Autor Jussi Adler – Olsen auf der Buchmesse in Leipzig bei einem Meet and Greet treffen und konnten einiges über sein neuestes Werk, aber auch seine Art und Weise zu schreiben erfahren.

Wir waren von der locker und leichten Art der Autor zu reden und seine Zuhörer anzusprechen begeistert. So ist Adler – Olsen ein sehr sympathischer, gradliniger Mensch, dessen Bücher ein breites Publikum begeistern.

Autoreninfo

Jussi Adler-Olsen wurde 1950 in Kopenhagen geboren. Mit seiner Thriller – Serie um Carl Morck vom Sonderdezernat Q, aber auch seinen Romanen „Das Alphabethaus“, „Das Washingtoner – Dekret“ und „Takeover“, stürmte er in kurzer Zeit die internationalen Bestsellerlisten. Seine preisgekrönten Bücher erschienen bereits in über 40 Ländern und wurden mehrfach verfilmt.

Erste Schreibversuche, Art und Weise des Schreibens

Sein Schreibtalent entdeckte der Autor bereits in Kindertagen,  bei einem 7 tägigen Aufenthalt  zusammen mit seinem Freund in einem Baumhaus. Was zuerst wie ein Erlebnis war, artete irgendwann in Langeweile aus, so dass sich die Beiden gegenseitig Geschichten erzählten. Jussi Adler Olsens Freund war dabei  so gefesselt und wohl stellenweise Gänsehaut bekommen hat.

Das erste Werk des Autoren, welches er bereits mit 30 Jahren geschrieben hatte, zeigte die Kambodschaproblematik auf, da es aber letztendlich ein sehr erschreckendes Szenario wurde, kam es nie zu einer Veröffentlichung.

Jussi Adler Olsen gestand uns auch, dass er beim Schreiben immer Musik anhaben muss, dabei sind es meist klassische Werke ohne jeglichen Text. Mit Hilfe der Musik geht er eine Art Symbiose ein und kann so einfach besser schreiben.

Spannend war auch der Bericht des Autors zu seinen Recherchen, hier erzählte er das er penibel jedes Detail nach seinem Wahrheitsgehalt recherchiert, denn in einem seiner ersten Büchern ist es einmal vorgekommen das er die Bezeichnung für einen Zug falsch geschrieben hatte und dafür viele Kritiken einstecken musste. Erst nach erfolgreichen Recherchen wird sich dann dem Buch gewidmet.

Thrillerserie um Carl Mock

Die Idee für seine Thrillerrreihe mit den Hauptprotagonisten Carl Mock und seinem Sonderdezernat Q entstand im Jahre 2005. Dabei entschloss sich der Autor in jedem Band ein Geheimnis der Ermittler preis zu geben. Im siebten Fall rückt Rose in den Vordergrund. Sein siebter Band ist ebenfalls eine Hommage an seinen Vater, der von Beruf Psychiater ist.

Den Anlass für „Selfie“ brachte ein Gespräch mit einer Anwältin, die von zunehmenden Sozialschmarotzern der Gesellschaft berichtete. Die Frau von Jussi Adler Olsen ist selber Sozialarbeiterin und konnte hier noch einige Hilfestellungen geben.

Sehr interessant waren aber auch die Ausführungen wie der Autor seine Morde verpackt, er geht davon aus, dass ein Mord immer da geschehen muss, wo man sich am sichersten fühlt und so gibt es in seinen Büchern natürlich auch Täter, mit denen man eigentlich gar nicht rechnet.

Von seiner Thrillerserie wird es insgesamt 10 Bände geben.

Unsere Rezi zu „Selfies“ finde ihr hier:

Selfies – Jussi Adler – Olsen

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„Erbarmen“

„Schändung“

„Erlösung“

„Verachtung“

„Erwartung“

„Verheissung“

 
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