Im Zeichen des Todes

Autor: Sam Wilson

Genre: Thriller

Verlag: Penhaligon

Buchinhalt:

Die Handlung spielt in einem gnadenlosen System, in dem die Geburtsstunde, also das Sternzeichen darüber entscheidet, ob man ein Leben in Reichtum oder Armut und Elend führt. Die Sterne sind hier Gesetz.

Eine grausame Mordserie erschüttert nun die Stadt, das erste Opfer der Polizeichef von San Celest. Detectiv Jerome Burton und Profilerin Lindi Childs werden mit ihren ersten Fall betraut, wobei letzteren die Aufgabe zufällt die astrologische Komponenten der Gewalttaten zu deuten und die Verdächtigen nach ihren Sternzeichen und ihren zugeordneten Eigenschaften zu beurteilen. Die ersten Verdächtigen sind auch schnell im Kreis der Widdergeborenen gefunden, denn ihnen werden Charaktereigenschaften wie Verbrechen und Gewalt zugeordnet. Doch so einfach ist der Fall nun doch nicht zu lösen, denn sie haben es mit einem der gefährlichsten Verbrecher zu tun, den die Stadt je gesehen hat.

Meinung:

Die Idee des Thrillers ist einmal etwas ganz anderes und hat mich neugierig gemacht. Ein gnadenloses System, in dem die Geburtsstunde darüber entscheidet in welche Gesellschaft man lebt klingt auf den ersten Blick ja auch vielversprechend. Leider habe ich einen sehr oberflächlichen und doch sehr langweiligen Thriller vorgefunden. Es mangelt enorm an Tiefgang und Spannung.

Ich will es mal so ausdrücken, so wie ein Maler sein Bild farbig in Szene setzt, sollte es ein Autor mit Worten schaffen seinen Roman farblich und gut vorstellbar an den Leser zu bringen. Dieser Roman wirkte leider nur grau, weder der Hintergrund noch die Hauptprotagonisten wurden bildlich und gut vorstellbar beschrieben. Es gab weder tiefgehende Beschreibungen über die Gesellschaft in der die Protagonisten lebten, noch warum man hier so auf die jeweiligen Sternzeichen fixiert ist.

So blieben auch der Polizist und die Profilerin völlig unscheinbar, sie hatten weder Persönlichkeit noch etwas das vermochte sich gut in sie hineinzuversetzen. Leider wurden sie auch im Großen und Ganzen als sehr naiv dargestellt, stellenweise schon sehr unwissend und kompliziert, was mich zum Schluss einfach genervt hat.

Die Handlung allgemein hat Potential, was leider vom Autoren verschenkt wurde, vergeblich habe ich auf Spannung gehofft, es ging nur sehr schleppend voran und zum Ende hin musste ich mich zwingen das Buch nicht zur Seite zur legen. Selten war ich von einem doch solch vielversprechenden Roman so enttäuscht wie bei diesem.

 

Fazit: eine langweilige Handlung, bei der der Autor leider sehr viel Potential verschenkt hat

Buchdetails

  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 28.12.2016
  • Aktuelle Ausgabe : 28.12.2016
  • Verlag : Penhaligon
  • ISBN: 9783764531737
  • Flexibler Einband 480 Seiten
  • Sprache: Deutsch

Buchmagie – Sterne:

 
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