Dr. Robert Baur – Autorenporträt

Der Autor Dr. Robert Baur schreibt Krimis, die den Leser in die Zeit der 1920 Jahre zurückversetzen. Er studierte Germanistik, Andragogik, Psychologie und Soziologie. Heute leitet er als Personalentwickler Workshops und gibt Seminare für Führungskräfte großer und mittelständischer Unternehmen. Seine Protagonisten sind etwas eigenwillig, mit Stärken und Schwächen ausgestattet aber gerade dieses macht sie sehr menschlich und lässt sie realistisch wirken.

Veröffentlichungen:

Krimireihe um den Exkommissar Grenfeld

Band 1 „Mord in Metropolis“

Band 2 „Engelsflug“

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Steckbrief:

Lieblingsfarbe: blau

Lieblingsessen: italienisch oder bayrisch

Lieblingsautoren:  Michael Chabon, Henning Mankell,Tonke Dragt

Lieblingsbuch: „Die Vereinigung jiddischer Polizisten“, „Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier & Clay“, alle Wallander – Romane, „Berlin-Alexanderplatz“, Romane aus der Weimarer Republik, früher einmal „Herr der Ringe“

Hobbys: Berlin, 20er Jahre, Radfahren, Lesen, Träumen, Südfrankreich

 

Autoreninterview

Buchmagie lud Dr. Robert Bauer zu einem Interview ein und möchte sich an dieser Stelle für die Beantwortung der Fragen und das Rezensionsexemplar „Engelsflug“ bedanken. Alle Fotos und Cover sind Copyright by Autor und werden mit freundlicher Genehmigung abgebildet.

 

Buchmagie: Wie bist du zum Schreiben gekommen?

Dr. Robert Baur: Eines Nachts hatte ich auf ARTE den Stummfilm „Metropolis“ gesehen. Der hat mich derart fasziniert, dass ich auf die Idee kam, in den damaligen Filmkulissen einen Krimi spielen zu lassen. Mein erste Roman „Mord in Metropolis“ entstand so.

Ich bin vorbelastet: Deutsch war mein Lieblingsfach, Mathe eher nicht.  Wie viele andere hatte ich die vage Idee, irgendwann einmal einen Krimi zu schreiben. Jahrelang passierte nichts. Doch plötzlich – es ist schwer zu erklären – ist der Gedanke so stark, dass man schreiben muss. Dann findet sich auch die Zeit dazu.

 

Buchmagie: Gibt es einen Lieblingsort, an dem du schreibst?

Dr. Robert Baur: Ganz trivial: am Schreibtisch in meinem Büro unter dem Dach. An der Wand: Der Stadtplan von Berlin des Jahres 1929. Den brauche ich, denn ich schreibe Krimis aus dem Berlin, der 20er Jahre.

 Ansonsten bin ich anspruchslos: eine Tasse Kaffee und für die Zeit des Schreibens meine Ruhe. Schreibblockaden kenne ich Gott sei Dank nicht. Ich muss mich höchstens zwingen, an die frische Luft zu gehen.

 

Buchmagie: Stehen deine Protagonisten bereits vor dem Schreiben fest oder entstehen sie erst beim Schreiben.

Dr. Robert Baur: Am Anfang gibt es nur die Idee, das Thema und die grobe Geschichte. Alles andere entsteht beim Schreiben. So bin ich oft selbst überrascht, welche Figuren auftauchen. Das ist ein spannender Prozess. Meist sind es Typen von Menschen, die mich in meinem Leben irgendwann beeinflusst oder beeindruckt haben. Oft auch Sonderlinge, Einzelgänger, Gestrandete.

In meinem neuen Krimi ist es ein 16 jähriges Mädchen, das in den Polizeiakten des Jahres 1929 auftaucht. Es sind nur ein paar Zeilen, aber sie haben mich gepackt. In „Engelsflug“, meinem zweiten Roman, taucht eine Seilartistin aus Dagestan auf. Dort gibt es tatsächlich ein Dorf, aus dem viele Artisten stammen. Als Autor lernt man eben nie aus. Mittlerweile steht aber mein Protagonist fest: Exkommissar Grenfeld. Der ermittelt in Berlin der wilden Zwanziger.

 

Buchmagie: Wie und Wo recherchierst du für ein Buch?

Dr. Robert Baur: Die Recherche erfordert viel Zeit und Nerven. Ich bemühe mich, auch Kleinigkeiten zu recherchieren. Dazu lese ich die Tageszeitung von 1929, kenne mich auf dem damaligen Stadtplan aus, sichte Fotos und Erzählungen aus der damaligen Zeit. Ich möchte möglichst nahe dran sein: Wie haben die Menschen die Zeit und die Stad erlebt?

Häufig schreibe ich auch Experten an und befrage sie über Zigarren, Schach, Filme, Todesursachen usw. viele sind erstaunlich hilfsbereit und antworten. Facebook ist in dieser Hinsicht eine hilfreiche Plattform. Natürlich habe ich Glück: Über Berlin gibt es ´ne Menge Material. Und Berlin war phänomenal: modern, chaotisch, exzessiv aber auch voller spannender Kriminalfälle. So jetzt komme ich ins Schwärmen…

 

Buchmagie: Schreibst du gerade an einem neuen Buch?

Dr. Robert Baur: Ist in diesen Tagen fertig geworden. Jetzt fehlt nur noch der Feinschliff und dann geht es ab ins Lektorat. Glücklicherweise habe ich einen kompetenten und geduldigen Lektor.

 

Buchmagie: Falls ja, dürfen wir erfahren welches Genre es ist und um was es dabei geht?

Dr. Robert Baur: Es ist der dritte Fall des Exkommissars Grenfeld. Es geht um Schädel, Afrika, Magie und eine Mordserie. Ganz nebenbei um eine Vater-Tochter-Beziehung. Alles spielt im brodelnden Berlin, kurz vor der großen Weltwirtschaftskrise. Den Titel darf ich noch nicht nennen.

 

Buchmagie: Klingt interessant, wann wird er erschienen?

Dr. Robert Baur: Voraussichtlich im Sommer 2018

 

Buchmagie: Dr. Robert Baur, jetzt hast du die Gelegenheit unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg zu geben.

Dr. Robert Baur: Ich freue mich immer wieder über Rückmeldung oder / und Rezessionen zu meinen Büchern.

Wir vom Team-Buchmagie wünschen Dr. Robert Baur alles Gute werden weiter über seine Werke berichten. Möchtet ihr Kontakt mit dem Autor aufnehmen, erreicht ihr ihn unter

Webseite: http://baur-robert.de/

Mail: info@baur-robert.de

hier noch unsere Rezi zum Krimi „Engelsflug“, ein Krimi bei dem es dem Autor super gelungen ist die damalige Atmosphäre einzufangen.

Engelsflug – Robert Baur

 
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Ein Kommentar

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